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Familie und Gewalt: Menschen würdig erziehen!
 

Die Idee zu einem trägerübergreifenden Projekt der politischen Bildung zum Thema „Gewaltfreie Erziehung" ist 1999 im Vorfeld des parlamentarischen Beratungsprozesses des Gesetzes zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung entstanden. Am 27. Oktober 1999 veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland (AKSB) eine vom Bundesfamilienministerium geförderte Fachtagung „Gewaltfreie Erziehung: eine Herausforderung für die politische Bildung", die interessierten Einrichtungen aus unterschiedlichen Trägerzusammenschlüssen der politischen Bildung Gelegenheit gab, die politische und gesellschaftliche Problematik des Themas „gewaltfreie Erziehung" zusammen mit Experten zu erörtern und inhaltliche und didaktische Rahmenbedingungen eines möglichen gemeinsamen Projektes zu erörtern. Die Fachtagung zeigte, dass das Problem von Gewalt in der familiären Erziehung von politischen Bildnerinnen und Bildnern als wichtiges gesellschaftspolitisches Anliegen angesehen wird, zu dessen Bearbeitung politische Bildung einen Beitrag leisten kann.

Nach Rücksprache mit dem BMFSFJ wurde in der Gemeinsamen Initiative der Träger politischer Jugendbildung (GEMINI) eine (möglichst) gemeinsame Beteiligung an dem Aktionsprogramm vorgeschlagen. Man dachte daran, Veranstaltungen und Bausteine zu dem Themenkomplex zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren, um die Thematik bekannt zu machen und ihr eine Perspektive in der weiteren Arbeit zu geben. Ansätze dafür lagen in der AKSB bereits vor: AKSB-Werkstatt 1 „Werte und Normen, Konflikte und Gewalt, Konzepte und Erfahrungen aus einem Arbeitsschwerpunkt katholisch-sozial orientierter politischer Jugendbildung 1994 bis 1998" sowie das dreibändige Werk Vaskovics/Lipinski „Familiäre Lebenswelten und Bildungsarbeit", in dem Ergebnisse des AKSB-Projekts Ehe und Familie im sozialen Wandel dokumentiert sind.

Mit dem trägerübergreifenden Projekt „Familie und Gewalt: Menschen würdig erziehen!", das vom 1. Quartal 2000 bis zum 3. Quartal 2002 lief, wollte die AKSB Träger der politischen Bildung anregen, sich verstärkt mit diesem Thema auseinander zu setzen. In dem Projekt sollten innovative Konzepte für den Umgang mit diesem Thema in der politischen Bildung vor dem Hintergrund unterschiedlicher Arbeitsformen und Wertorientierungen entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Das Projekt bot zudem die Möglichkeit, im Internet ein Forum für den didaktischen und praktischen Austausch zu dem Thema zu schaffen.

Die ausführliche Projektbeschreibung sowie die Ergebnisse können Sie in einer Broschüre oder in einer CD-Rom nachlesen:

   
     
 
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