DPJW-Weiterbildungskonferenz 2014:
Spurensuche suchen - Zukunft gestalten

Die DPJW-Weiterbildungskonferenz am 25. und 26. September 2014 im Katholisch-Sozialen Institut (KSI) in Bad Honnef widmet sich in diesem Jahr dem Thema "Spuren suchen - Zukunft gestalten". Die Organisatoren der Konferenz - AKSB und Jugendhaus Düsseldorf e.V. unter Mitwirkung der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz - nehmen den Jahrestag des Ersten Weltkrieges in diesem Jahr zum Anlass, die politisch-historischen Dimensionen in der deutsch-polnischen Jugendarbeit aufzuspüren: Warum ist es sinnvoll, dass sich junge Menschen mit den historischen Ereignissen befassen? Was können sie daraus für die Gegenwart und Zukunft lernen? Wie kann der Bezug zur Lebenswelt und Lebenswirklichkeit der Jugendlichen heute hergestellt werden?


In dem sich junge Menschen zusammen ihrer gemeinsamen Geschichte nähern, können gegenseitige Differenzen, Stereotype und Vorurteile überwunden werden. Neben theoretischen Inputs besteht bei dieser Tagung, bei der auch die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) mitwirkt, auch wieder die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch untereinander sowie mit Mitarbeitenden aus dem DPJW, dem Jugendhaus Düsseldorf und der AKSB.

DPJW-Fachtagung vom 29. bis 30. September 2011 im Kardinal Schulte Haus in Bergisch Gladbach

Das Jugendhaus Düsseldorf e.V. lädt in Kooperation mit der AKSB und unter Mitwirkung der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) vom 29. bis 30. September 2011 zur Fachtagung für den deutsch-polnischen Jugend- und Schulaustausch ins Kardinal Schulte Haus in Bergisch-Gladbach ein. Unter dem Motto "Vielfältige Lebensweisen innerhalb einer Kultur" soll für die diverstätsbewusste Perspektive in der Internationalen Jugendarbeit sensibilisiert werden. Bewerbungen sind bis zum 15. August 2011 an das Jugendhaus Düsseldorf e.V. zu richten. Weitere Informationen: stolz@aksb.de, Flyer und Rückmeldebogen unter www.aksb.de 

Neuer Flyer "Deutsch-polnischer Jugend- und Schulaustausch in der AKSB"

Einen Flyer "Deutsch-polnischer Jugend- und Schulaustausch in der AKSB. Grenzen überwinden - Freunde finden" hat die AKSB sowohl in deutscher als auch in polnischer Sprache herausgegeben. In dem Flyer wird die deutsch-polnische Begegnungsarbeit in der AKSB beschrieben und Beispiele aus der Projektarbeit präsentiert. Enhalten sind ebenfalls Förderhinweise, Ansprechpartner bei der AKSB und bei den Partnern in Polen. Der Flyer kann bei Andrea Rein bestellt oder in deutscher und polnischer Sprache hier heruntergeladen werden.

Flyer in polnischer Sprache


Neue Fördermöglichkeit für Kleinprojekte
vom deutsch-Polnischen Jugendwerk

Das DPJW möchte mit dem Modellprojekt 4x1 ist einfacher insbesondere kleinere Projekte vereinfacht in einem neuen Festbetragsverfahren fördern. Dies soll vor allem, aber nicht nur, für Projekte gelten, die nicht wie ein Begegnungsprojekt beantragt werden können: Publikationen, Ausstellungen, Konzerte und andere offene Veranstaltungen. Beantragt werden können diese Kleinprojekte formlos mittels einer Projektbeschreibung und einem Kosten- und Finanzierungsplan. Natürlich muss in der Projektbeschreibung der Bezug zum deutsch-polnischen Jugendaustausch erkennbar sein. Die maximale Fördersumme beträgt 1.000 Euro, wobei mindestens 10% Eigenmittel nachgewiesen werden müssen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie in dieser PDF.

Weiterbildungskonferenz deutsch-polnischer Jugend- und Schulaustausch

Bonn/Bad Honnef. Vom 19. bis 20. September 2007 findet im Katholisch-Sozialen Institut (KSI) in Bad Honnef die Weiterbildungskonferenz für die Träger des deutsch-polnischen Jugend- und Schulaustausches statt. Unter dem Thema „Europa gestalten – Qualität von deutsch-polnischen Jugendbegegnungen“  wollen die im deutsch-polnischen Austausch aktiven Träger anhand von Beispielen zeigen, wie die Begegnung und der Austausch von jungen Menschen und Fachkräften aus der Jugendarbeit einen wichtigen Impuls zur Mitgestaltung Europas gibt. Zudem wird es Gelegenheit geben, die Chancen einer Weiterentwicklung der deutsch-polnischen Beziehung, Kennzeichen von Qualitätsentwicklung und aktuelle Förderbedingungen zu diskutieren. Die diesjährige Veranstaltung findet unter der Federführung des jugendhaus düsseldorf e.V. in Kooperation mit dem Arbeitskreis katholischer Schulen und der AKSB statt.
Die Ausschreibung finden Siehier.

 

Nachrichtenangebot
der Deutschen Welle aus Polen

 

Bonn. Mit dem Anklicken des Logos der Deutschen Welle können Sie online auf das Nachrichtenangebot des Senders aus Polen zugreifen. Wir danken dem Sender für die Bereitschaft, dieses Angebot auf unserer Website einrichten zu können.

 

Perspektiven für die deutsch-polnische Zusammenarbeit auf Jugendebene 
 
Weiterbildungskonferenz in Krakau: Katholische Träger wollen Qualität im deutsch-polnischen Jugend- und Schulaustausch weiterentwickeln
 

Krakau. Vom 28. bis zum 30. September trafen sich in Krakau/Polen mehr als 100 Vertreterinnen und Vertreter katholischer Träger des deutsch-polnischen Jugend- und Schulaustausches, um über die Perspektiven der deutsch-polnischen Zusammenarbeit auf Jugendebene zu diskutieren.

Angesichts des großen Engagements der Beteiligten und der vielfältigen Formen des Austausches zeigte sich der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepbulik Deutschland (AKSB), Lothar Harles, zusammen mit dem Vorsitzenden des Vereins christlicher Bildungswerke in Polen (SChDW), Janusz Sliwa SJ, zuversichtlich: Katholische Träger aus beiden Ländern werden ihre Verantwortung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit verstärkt wahrnehmen und Perspektiven in der Qulitätsentwicklung verfolgen. Bei der Umsetzung dieser Ziele erhalten beide Träger die Unterstützung der wichtigsten Partner der katholischen Kirche in Deutschland und Polen: aus Deutschland von dem Jugendhaus Düsseldorf e.V. (für den Bund der Deutschen Katholischen Jugend, BDKJ, und für die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, afj) und in Polen von dem Maximilian-Kolbe-Haus (Dom Pojednania i Spotkan im. Sw. Maksymiliana M. Kolbego, DMK), beide Partner, die intensiv zum Gelingen der Tagung in Krakau beigetragen haben. „Wir können daher von einem guten Ergebnis für die weitere deutsch-polnische Zusammenarbeit auf Jugendebene sprechen. Ein Ergebnis, auf dessen Grundlage wir unsere Arbeit erfolgreich fortsetzen können," resümiert Harles am Ende der Tagung.

DPJW begrüßt Beteiligung katholischer Kirchen am deutsch-polnischen Jugend- und Schulaustausch


Pater Dr. Tomasz Homa (SChDW) bei der Begrüßung der Teilnehmer/-innen, rechts Lothar Harles (AKSB).

Am Anfang der Tagung standen Grußworte der Geschäftsführer des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW), der Erzdiözese Krakau und des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland. Sowohl Dr. Doris Lemmermeier, DPJW-Geschäftsführerin des Büros in Potsdam, als auch Piotr Wormela, DPJW/PNWN-Geschäftsführer des Büros in Warschau, begrüßten den Entschluss, mit der Weiterbildungs-konferenz in Krakau den deutsch-polnischen Dialog zu stärken: „Wir freuen uns sehr," so Dr. Lemmermeier in ihrem Grußwort, „dass es zu dieser Konferenz gekommen ist; denn es ist unsere Überzeugung, dass durch derartige gemeinsame Veranstaltungen die Zusammenarbeit und der Austausch ganz entscheidend qualifiziert und vertieft werden kann." Dass ein solches Forum auch für die Träger einen hohen Stellenwert habe, zeige die beeindruckende Teilnehmerzahl.

Beide Geschäftsführer betonten in ihren Ausführungen den großen Stellenwert des katholischen Schul- und Jugendaustauschs im DPJW. Ohne die versöhnende Arbeit der katholischen und evangelischen Kirchen in Deutschland und Polen wäre das DPJW in seiner heutigen Form nicht denkbar. Doch gibt es aus Sicht von Dr. Lemmermeier noch Verbesserungsbedarf bei der Zusammenarbeit des DPJW mit der katholischen Kirche in Polen. In Deutschland sei die katholische Kirche mit einem Sitz im Deutsch-Polnischen Jugendrat, dem obersten Organ des DPJW vertreten. Mit Prälat Karl Jüsten, dem Leiter des Kommissariats der Deutschen Bischöfe, ist die Position hochrangig besetzt. In Polen befindet sich kein Vertreter der katholischen Kirche im Jugendrat. „Ich würde es daher sehr begrüßen," so Dr. Lemmermeier, „wenn es gelänge, auch die katholische Kirche in Polen ähnlich hochrangig und ähnlich kompetent im Jugendrat zu verankern. Der Bedeutung des katholischen Austauschs angemessen wäre es auf jeden Fall." Die Chance dazu bestehe bei der nächsten Neuberufung der Jugendratsmitglieder am 1.1.2008.

Weiterhin intensiv unterstützen will den Jugend- und Schulaustausch die Erzdözese Krakau. Prof. Dr. Tadeusz Panus, Dyrektor Wydzialu Duszpasterstwa Dzieci i Mlodziezy (Direktor für Kinder- und Jugendseelsorge in der Erzdiözese), erklärte dies in seinem Grußwort stellvertretend für den Erzbischof von Krakau. Polen und Deutsche seien Nachbarn aus dem Willen göttlicher Vorsehung heraus. Daraus ergebe sich die Verpflichtung zur Versöhnung und zum Austausch. Die Vertreterin des deutschen Generalkonsulats in Krakau, Sara Neff, würdigte die Bedeutung des Austausches im Hinblick auf die aktuelle politische Entwicklung in Deutschland und Polen: Gerade in politisch angespannten Zeiten seien persönliche Beziehungen und Austausch zwischen zwei Staaten für die Weiterentwicklung des Dialogs umso wichtiger.

Nach Informationen über das DPJW und die beteiligten zentralen Träger fand ein Erfahrungsauschtausch zu zentralen Themen der Arbeit im Jugendaustausch statt u.a. zur Geschichte, der Städtepartnerschaft und der Arbeit mit besonderen Zielgruppen. Besonderen Anklang fanden die Vorstellungen praktischer Erfahrungen einzelner Partner und die Fragen der Qualitätsentwicklung von Begegnung in Planung, Vorbereitung und Durchführung. Im Bereich der Qualitätsentwicklung von Begegenungen bestand ein großer Bedarf an Informationen und Beratung. Daher soll an diesem Thema in den nächsten zwei Jahren gemeinsam gearbeitet werden.

Den Flyer können Sie hier herunterladen:
Flyer der Weiterbildungskonferenz

Die Kooperationspartner der Weiterbildungskonferenz:
SChDW
Maximilian-Kolbe-Haus Danzig
DPJW
Jugendhaus Düsseldorf e.V.

Arbeitskreis Katholischer Schulen

Länderinformationen zu Polen sowie Infos über glaubensgemeinschaftliche Angebote für Kinder und Jugendliche in Polen erhalten Sie hier:
Länderinfo Polen
Infos über glaubensgemeinschaftliche Angebote für Kinder und Jugendliche in Polen


 

 

 
   
   
   
   
   
   
   


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