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Kooperationsprojekt
"Interkulturelle
politische Bildung"

Das wachsende Interesse deutscher Jugendlicher an den Weltjugendtagen in Paris 1997, Rom 2000 und Toronto 2002 war für die Arbeitsgemeinschaft katholisch - sozialer Bildungswerke (AKSB) und die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) Anlass, den Trägern der kirchlichen Jugendarbeit ein Angebot zur Qualifizierung durch interkulturelle politische Bildungsarbeit zu unterbreiten. Mit diesem Projekt sollten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus allen Bereichen der kirchlichen Jugendarbeit in besonderer Weise die Möglichkeit erhalten, sich durch Information, Beratung und Weiterbildung, kompetent auf Austausch und Begegnung in Deutschland vorzubereiten.

politische ... Die Jugendlichen, die im Sommer 2005 nach Deutschland kamen, sollten neben den touristischen Schönheiten, auch die politische und gesellschaftliche Wirklichkeit Deutschlands kennen lernen. Hierzu war für die Verantwortlichen der gastgebenden Organisationen eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Deutschlandbild und mit dem Deutschlandbild der Gäste sinnvoll und unerlässlich. Zu fragen war u.a.: Wie sehen wir unseren Ort und unser Land und was davon wollen wir unseren Gästen zeigen? Was müssen wir selbst über unser Land wissen, um es Fremden erklären zu können? Wie stellen sich unsere Gäste Deutschland vor und was wollen sie hier näher kennen lernen?

 Deutsche und internationale Freiwillige des Weltjugendtagbüros stellen das 'Politische System Kolumbiens' vor - Foto: B. Zimmermann/Akademie Klausenhof

interkulturelle ... Da das Zusammentreffen von Menschen aus vielen verschiedenen Ländern erfahrungsgemäß nicht von allein zum Abbau von Stereotypen und Vorurteilen führt, sollten möglichst viele Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit den Prinzipien der Begegnungsarbeit und des interkulturellen Lernens vertraut gemacht werden. Hierzu gehörte z.B. der Umgang mit der Unsicherheit und Angst vor dem Fremdem und die Fähigkeit sich in die Situation anderer zu versetzen, Unterschiede auszuhalten und mit anderen in einen Dialog zu treten.

...Bildung Um die genannten Ziele zu erreichen, wurden die bestehenden Strukturen der Jugendarbeit, Jugendhilfe und Bildungsarbeit (Verbände, Institutionen und Organisationen, (Erz-)Bischöfliche Jugendämter und Bildungshäuser) durch geeignete Angebote unterstützt. Bedarfsgerechte Materialien und Arbeitshilfen sollten erstellt sowie in Kooperation spezifische qualifizierte Fort- und Weiterbildungsangebote entwickelt werden, die es den Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ermöglichten, selbst entsprechende Bildungsangebote für ihren Wirkungsbereich zu erstellen. Im Interesse der Nachhaltigkeit dieser Arbeit sollten die Zusammenarbeit verschiedener Träger unterstützt und insbesondere bestehende internationale Partnerschaften aktiviert und neue aufgebaut werden.

Ein von den Teilnehmenden selbst erstelltes Plakat für das Planspiel "Asylbewerber nach Bad Bergneustadt?" - Foto: B. Zimmermann/Akademie Klausenhof

 

 

 

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