AKSB-Projekt „Globalisierung"

Bonn (inform).  Das Projekt „Globalisierung“ wurde Anfang 2005 durch den Vorstand der AKSB ins Leben gerufen. Über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren befasste es sich mit Fragen der „Globalisierung“ und der Vermittlung dieser Thematik in der Bildungsarbeit. Die Leitung wurde dem Franz Hitze Haus in Münster übertragen, das Dr. Martin Dabrowski mit der Durchführung beauftragte.

Auf Grund der immer weiter zunehmenden internationalen Verflechtungen der Bundesrepublik Deutschland sowohl in politischer als auch nicht zuletzt in ökonomischer Hinsicht, muss der entwicklungspolitischen Thematik im Rahmen der politischen Bildung eine wachsende Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es kommt darauf an, die Bedeutung dieser Fragestellungen herauszuarbeiten und durch geeignete Bildungsinhalte und Tagungsformen wieder mehr Menschen für Entwicklungspolitik und internationale Fragestellungen zu interessieren.

Im Frühjahr 2005 fand die erste Projektsitzung mit Vertretern der am Projekt beteiligten aksb-Einrichtungen statt. Insgesamt 10 Bildungsträger hatten sich verpflichtet, aktiv am Projekt mitzuwirken:

· Akademie Klausenhof, Hamminkeln
· Caritas-Pirckheimer-Haus, Nürnberg
· Frankfurter Sozialschule, Wiesbaden-Naurod
· KAB Deutschlands, Köln
· Heinrich Pesch Haus, Ludwigshafen
· Haus Wasserburg, Vallendar
· Katholisch Soziales Bildungswerk, Freiburg
· Kommende Dortmund,
· Ludwig-Windhorst-Haus, Lingen
· Akademie Franz Hitze Haus, Münster

Im September 2006 musste das Projekt vorzeitig beendet werden, da die Hälfte der beteiligten Einrichtungen aus jeweils unterschiedlichen Gründen eine weitere Mitarbeit in der Projektgruppe nicht mehr gewährleisten konnten. Die bereits begonnenen Arbeitshilfen wie die Literaturliste und die Linksammlung werden aber noch weitergeführt und können genutzt werden.  Veranstaltungen zum Thema Globalisierung werden weiterhin durch die Mitgliedseinrichtungen der AKSB angeboten, sind aber organisatorisch je nach inhaltlichem Fokus den bestehenden Fachgruppen zugeordnet.


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