Veranstaltungen im Projekt
Familie und Gewalt: Menschen würdig erziehen!

Inhalt: 1. Bundesweit ausgeschriebene Fachtagungen des Projektes
  2. Veranstaltungen der am Projekt beteiligten Bildungseinrichtungen

 

Bundesweit ausgeschriebene Fachtagungen des Projektes

Erziehung leichter machen - Gewalt vorbeugen. Politische und zivilgesellschaftliche Handlungsfelder zur Prävention von Gewalt in der Erziehung
Fachtagung für Verantwortliche im Bereich der Jugend- und Familienbildung, Mitarbeiter/-innen in Jugendämtern und Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe, Engagierte in Selbsthilfegruppen, Netzwerken und Stadtteilarbeit sowie an Mitarbeiter/-innen kommunaler Behörden
12./13. November 2001 in Lingen

Das mit dem "Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung" vom 7. November 2000 garantierte Recht auf eine gewaltfreie Erziehung kann sich nicht allein schon als gesetzlich verbrieftes Recht durchsetzen. Zu vielschichtig sind die Ursachen von Gewalt in der Erziehung. Eltern brauchen heute mehr denn je nicht nur pädagogische, sondern auch gesellschaftliche Hilfen. Denn gewaltfreie Erziehung ist nur in einem gewaltfreien, kinder- und familienfreundlichen Umfeld möglich. Hieraus ergeben sich Herausforderungen, die neue politische und zivilgesellschaftliche Handlungsfelder erkennen lassen. Um daran gemeinsam arbeiten und Familien in ihrem Erziehungsauftrag wirkungsvoll unterstützen zu können, bedarf es eines vernetzten Handelns über den engeren Bereich der Kinder- und Jugendhilfe hinaus.

Welche konkreten politischen und zivilgesellschaftlichen Handlungsfelder zur Erleichterung familialen Erziehungshandelns und zur Prävention von Gewalt in der Erziehung lassen sich aufzeigen? Inwieweit kann Familienselbsthilfe ein Aktivierungspotential darstellen? Welche Möglichkeiten und Grenzen von Selbsthilfe und deren Unterstützung gibt es? Welche Möglichkeiten für präventives Handeln gibt es in den Bereichen Stadtplanung und Arbeitszeitgestaltung? Welche Chancen haben in diesem Zusammenhang Kinder-, Jugend- und Familienbildung?

Die Fachtagung wendet sich an Verantwortliche im Bereich der Jugend- und Familienbildung, in Verbänden, in Jugendämtern und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Engagierte in Selbsthilfegruppen, Netzwerken und Stadtteilarbeit sowie Mitarbeiter/-innen kommunaler Behörden, die für Stadtplanung verantwortlich sind. Die Tagung will diese Fragen klären, konkrete Konzepte und Projekte zur Diskussion stellen und Perspektiven für die familienorientierte politische Bildung aufzeigen.

Wir laden Sie herzlich zu dieser Fachtagung ein.

Dr. Simeon Reininger
(Projektleiter)
 

Ausschreibung
Sie können sich die Ausschreibung der Fachtagung demnächst als PDF-Datei herunterladen.

Programm

Montag, 12. November 2001

14.00 Begrüßung
14.30 - 16.00 Politische und zivilgesellschaftliche Handlungsfelder zur Erleichterung familialen Erziehungshandelns und zur Prävention von Gewalt in der Erziehung
Dr. Andreas Borchers, Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung, Hannover
16.00 - 16.30 Kaffeepause
16.30 - 18.30 Familienselbsthilfe als Aktivierungspotential: Möglichkeiten und Grenzen von Selbsthilfe und deren Unterstützungsbedarf
Annemarie Gerzer-Sass, Deutsches Jugendinstitut, München
18.30 - 19.30 Abendessen
19.30 - 21.00

Praktische Beispiele politischen und zivilgesellschaftlichen Handelns

  • "Quartiermanagement": Kinder- und familienfreundliche Stadt(teil)-entwicklungsplanung als Möglichkeit präventiven Handelns
    Heidrun Kunert-Schroth, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin
  • "Den Stein ins Rollen bringen": Das Projekt "Elterncafé" in Flensburg als Beispiel für Lobbyarbeit im Interesse von Familien mit Kindern
    Marita Marxen, Arbeitsgemeinschaft Deutsches Schleswig e.V., Flensburg

Dienstag, 13. November 2001

09.00 - 11.00

Konzepte und Modelle der Bildungsarbeit

Arbeitsgruppen:

1.) Durch Bildung familienpolitisches Bewusstsein wecken
Annette Seier, Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen, Haltern

2.) Zu Selbsthilfe motivieren und Selbsthilfeaktivitäten unterstützen
Birgit Engelhardt-Schwaab, Katholische Landvolkshochschule Feuerstein, Ebermannstadt

3.) Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Beiträge zur institutionellen Familienbildung
Klaus Möller, Greven (angefragt)

11.00 - 11.30 Kaffeepause
11.30 - 12.15 Präsentation der Ergebnisse der Arbeitsgruppen
12.15 - 13.00 Abschlussdiskussion, Auswertung der Tagung
13.00 Mittagessen
14.00 Abreise

Tagungsort
Ludwig-Windthorst-Haus
Gerhard-Kues-Str. 16
49808 Lingen-Holthausen
Tel. (05 91) 61 02-117 Fax (05 91) 61 02-135
E-Mail: lwh.lingen@t-online.de

Tagungsorganisation: Dr. Simeon Reininger

Anmeldeschluss: 15. Oktober 2001

Tagungskosten
Die Tagung wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Für die Kosten von Unterkunft (Einzelzimmer mit Dusche) und Verpflegung wird von den Teilnehmenden ein Tagungsbeitrag von DM 20,- erhoben*. Der Betrag ist bis zwei Wochen vor der Veranstaltung zu überweisen. Sie erhalten einen vorgedruckten Überweisungsträger mit der Teilnahmebestätigung. Eine Anfahrtsbeschreibung schicken wir Ihnen ebenfalls zu. Fahrtkosten müssen selbst getragen werden.

* Forderungen des Veranstalters für aufgrund der Anmeldung bereitgestellte Leistungen, die infolge Nicht-Teilnahme an der Veranstaltung nicht in Anspruch genommen werden können, gehen zu Lasten der Anmeldenden.

Unterbringung
Im Tagungshaus stehen Ihnen Einzelzimmer mit Dusche zur Verfügung. Mit der Teilnahmebestätigung erhalten Sie die Angaben zu dem Tagungshaus und eine Anfahrtbeschreibung.

Anmeldung:
Um sich für die Tagung anzumelden drucken Sie bitte die PDF-Datei der Ausschreibung aus und schicken/faxen Sie den Anmeldeteil an die Hildesheimer Volkshochschule. Sie können die Angaben der Anmeldung auch in einer E-Mail an die Adresse lwh.lingen@t-online.de schicken.

 

Veranstaltungen der am Projekt beteiligten Bildungseinrichtungen

Gewaltfreie Erziehung in der Tagespflege
Eine Fachtagung für Tagesmütter und Tagesväter; Eltern, deren Kind in Tagespflege betreut wird, und alle, die für die Tagespflege arbeiten und sie fördern wollen
8./9. Mai 2001 in Neustadt an der Weinstraße

Tagespflege kann mit ihrem flexiblen Angebot der Kinderbetreuung einen wertvollen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zum Abbau von Stress in den Familien und damit zur Erleichterung familialen Erziehungshandelns leisten. In der Prävention von Gewalt in der Erziehung kommt der Tagespflege somit eine wichtige Rolle zu. Gleichzeitig stehen aber auch Tagesmütter und Tagesväter vor der Aufgabe, ihr Erziehungshandeln auf Gewaltfreiheit hin zu orientieren. Dabei kann es auch zu Konflikten zwischen unterschiedlichen Erziehungsstilen von Eltern und "Tageseltern" kommen. Die Fachtagung setzt sich mit diesen beiden Aspekten auseinander und eröffnet Tagesmüttern und -vätern, Eltern und Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft die Möglichkeit, sich über Leitbilder und Konzepte zur Förderung einer auf Gewaltfreiheit hin orientierten Erziehung auszutauschen.

Ausschreibung und Anmeldung
Die Ausschreibung mit dem detaillierten Programm und einem Anmeldeformular können Sie als PDF-Datei herunterladen. Nähere Informationen zu der Fachtagung erhalten Sie bei der

Volkshochschule Neustadt
Hindenburgstraße 14
67433 Neustadt
Tel. 06321/ 3905 20
Fax 06321/ 390539
E-mail info-beratung@vhs-nw.de

 

Seminare und Kurse zum Thema Familie, Gewalt und menschenwürdige Erziehung

Auf dieser Seite werden Sie demnächst auch Hinweise auf Seminare und Kurse zum Thema Familie, Gewalt und menschenwürdige Erziehung finden. Vorläufig verweisen wir Sie auf die Homepages der am Projekt beteiligten Bildungseinrichtungen, die Sie unter der Rubrik "Projektmitglieder" finden.

Die Veranstaltungen wenden sich an folgende Zielgruppen:

© 2001, Verein zur Förderung katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (Rechtsträger der AKSB)
(Impressum)